Valentins-Special: Ein Totentänzerchen erzählt…

Heute ist Valentinstag, der Tag der Liebenden.  Wir hoffen, dass insbesondere die Herren der Schöpfung daran gedacht haben, ihren Holden heute mit besonderer Romantik zu begegnen. Und Mädels: Auch die Jungs freuen sich über eine nette Geste. ;)

Anläßlich des Valentinstags hatten wir euch gefragt: Inwieweit hat Saltatio Mortis Einfluss auf eure ganz persönliche Love Story genommen?  Die Entscheidung fiel nicht leicht – aber  die allerschönste kam von Totentänzerchen Ronya, aufgeschrieben und eingereicht von Mama Anita – ein Totentänzer-Romantik-Kit geht dieser Tage dafür in die Post.

Viel Spaß beim Lesen – und einen wunderschönen, verliebten Tag euch allen!

 

Hallo, ich bin Ronya.
Mich gibt es seit fast 17 Monaten, weil meine Mama (Anita) und mein Papa (Tobias) sich auf einem SaMo-MPS-Konzert kennen- und lieben gelernt haben (sonst gäbe es mich ja nicht).
Alles hat damit angefangen, dass sich meine Mama und meine Tante Nadine in der Arbeit angefreundet haben. Als meine Tante dabei SaMo gehört und meiner Mama die Musik gefallen hat, erzählte meine Tante Mama davon, dass im Oktober 10-jähriges Bandjubiläum mit großem Konzert in Wuppertal wäre. Daraufhin haben beide sofort beschlossen, dieses Konzert zu besuchen.
Danach haben sich die beiden in ihrer Freizeit getroffen und waren viel zusammen unterwegs.
Da es ihnen aber noch viel zu lange bis zu dem besagten Jubiläumskonzert dauerte, beschlossen meine Mama und meine Tante relativ spontan aufs MPS nach Dortmund zu fahren.
Es wurde viel und lange hin und her überlegt ob man dort übernachten sollte oder nicht und wenn ja, wie… Bis meiner Tante eine Idee kam: Sie fragte ihren Bruder ob die beiden bei ihm übernachten dürften.
Sie durften! Und da er das Wochenende noch nichts vor hatte, bot er sogar an die beiden hin zu fahren und auch wieder abzuholen.
Vielleicht haben es ja schon einige erkannt: Der Bruder meine Tante ist mein Papa!
Also sind Mama und Nadine an besagtem Dortmund-MPS-Samstag zu meinem späteren Papa gefahren und haben geklingelt. Mein Papa hat natürlich aufgemacht.
Wenn er später gefragt worden ist wie er und meine Mama sich kennen gelernt haben sagte er immer: „Sie stand auf einmal in meiner Wohnungstüre.“
Papa hat dann aus Langeweile beschlossen Mama und Nadine nicht nur nach Dortmund zu fahren sondern selbst mit dort zu bleiben. So nahm dann alles seinen Lauf…
Mama und Papa haben sich kennengelernt, unter der Woche viel per ICQ geschrieben und am Wochenende war Papa oft bei Mama zu Hause oder die beiden haben sich bei Oma und Opa getroffen.
Nach etwa einem Jahr sind die beiden zusammen gezogen, noch ein halbes Jahr später war ich dann in Mamas Bauch, wo ich gewachsen bin. In der Zeit sind wir alle drei auf vielen MPS unterwegs gewesen und haben vor der Bühne zu SaMo (und anderen Bands) getanzt. Dabei hat Mama immer ein Bauchtuch um gehabt auf dem „Totentänzerchen“ drauf stand… Das bin ich!
Aber nicht nur die Marktmusik habe ich in der Zeit miterlebt, sondern auch eine Rockshow. Das hat vielleicht vibriert in Mamas Bauch!
Mittlerweile sind Mama und Papa sogar verheiratet (was ich irgendwie verschlafen habe… Kann ich mir auch nicht erklären) und ich wie gesagt 17 Monate alt.
Ich hoffe, dass wir dieses Jahr auch wieder auf das eine oder andere MPS fahren… Ich bin ja jetzt schon ein groooßes Totentänzerchen!
Und da das Bauchtuch ja keinen Sinn mehr macht habe ich von meinen „Chaostanten“ einen extra für mich entworfenen Totentänzerchen-Body zur Geburt geschenkt bekommen.

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