
Crowdsurfen im Moshpit
Burgentour 2026 – Kempten
Eskalation gefällig? Dann war man am Freitag in Kempten genau richtig. Eine Burg sucht man hier zwar vergebens, aber mithilfe unserer Vorstellungskraft waren die Häuser drumherum die Mauern einer mächtigen Festung. Aus den Zinnen der Festung (Hotel) blickend gab es einige Zaungäste, welche von Alea direkt zum Mitmachen animiert wurden.
Von Beginn an nahm uns die Band mit auf eine emotionale Reise und die Stimmung kochte immer weiter hoch. Während “Tanz der tausend Klingen” bildete sich bereits der erste Moshpit. Während “Keine Regeln “ wurde Alea unfreiwillig zum Crowdsurfer, denn anstatt auf den Schultern eines kräftigen Mannes zu sitzen, wurde er von der Menge einfach mitgetragen.
Beim Akustikteil versammelte sich die Band im vorderen Teil der Bühne und es kam Lagerfeuerstimmung auf. Jean meinte, dass sie den ganzen „Bums“ ja gar nicht brauchen und auch in traditioneller Manier gute Stimmung aufkommt. Die Meinung des Publikums dazu war allerdings eher gespalten. Den stürmischen Ritt des Drachenboots wollte das Publikum gar nicht mehr beenden. Trotz lauter Rufe schaffte es Alea erst zur Hälfte von “Valhalla Calling “ unbeschadet zurück zur Bühne.
Während des gesamten Konzerts trugen die beiden Tänzerinnen Chrissy und Vanessa zum stimmungsvollen Ambiente bei und sorgten für den ein oder anderen Gänsehautmoment.
Es war ein sehr gelungener Abend, an dem von völliger Eskalation bis zu tränenreichen Emotionen alles dabei war.
Copyright Fotos by Birgit














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