Nur Staub, kein Schatten

Burgentour 2026 – Klaffenbach

Manche Konzerttage bleiben einfach im Gedächtnis. Der Samstag in Chemnitz war genau so ein Tag. Bereits vor der Show machte die Sonne deutlich, dass sie an diesem Tag die Hauptrolle übernehmen wollte. Doch als Saltatio Mortis Punkt 19 Uhr die Bühne betraten, wurde schnell klar, dass es noch etwas gab, das heißer war als die Temperaturen: nämlich die Stimmung auf und vor der Bühne.

Die Energie des Publikums war spürbar und blieb auch bis zum Schluss ungebrochen. Selbst Alea zeigte sich beeindruckt davon und Jean konnte sich daraufhin den Kommentar nicht verkneifen, dass der Sänger mit seinem Fell auf den Schultern ebenfalls eine beachtliche Leistung vollbrachte. Zugegeben: Irgendwann musste dieser dann doch kapitulieren. Denn spätestens als die Pyro ihre volle Wirkung entfaltete wurde klar, dass weniger Stoff (und Fell) manchmal die bessere Entscheidung ist.

An dieser Stelle eine Frage an Band und Technik: Wann Hydroshow oder ein paar Schneekanonen statt Feuer?

Ein echtes Highlight war auch wieder das Akustikset. Kaum ein anderer Programmpunkt schafft es, eine so besondere Atmosphäre zu erzeugen. Gleichzeitig ist es immer wieder faszinierend, wie die sechs Musiker samt Instrumenten auf diesem kleinen Steg überhaupt Platz finden. Und wer genau hingeschaut hat, dem ist spätestens jetzt ein bestimmtes Detail an Till aufgefallen. Wir sagen nur: Konzertbühne trifft Zauberschule!

Nach der Show, die ungewohnt früh mit Tageslicht endete, nahmen sich einige der Jungs sogar noch Zeit für Fotos, Autogramme und persönliche Gespräche – ganz zur Freude der Fans. Und am Ende bleibt nur zu sagen, dass es sich wieder einmal gelohnt hat: Ein heißer Sommertag, ein wunderschöner Konzertabend und viele Erinnerungen, die bestehen werden. Danke an Saltatio Mortis und an alle, die diesen Abend zu etwas Besonderem gemacht haben.

Wir sehen uns vor der nächsten Bühne.

Copyright Fotos by Tristania